Herrenmode der 40er Jahre
Bei den Herren verhielt es sich ähnlich wie bei der Damenmode. Zu Beginn der 40er Jahre wurde noch die Kleidung der 30er Jahre getragen. Während des Krieges trugen die meisten Herren eine Uniform, sie hatten keine Wahl. Uniformen waren in den Kriegsjahren die Hauptkleidung der meisten Männer. Es änderte sich erst nach dem Kriegsende.

Die neue Herrenmode kam natürlich auch aus Paris und Nadelstreifenanzüge wurden damals modern. Die Hosen waren großzügig geschnitten und besaßen Bundfalten und in jedem Fall einen Umschlag. Die Jacken wurden etwas länger getragen und hatten drei bzw. bei Doppelreihern sechs Knöpfen zum Schließen und ein großes Revers. Häufig besaßen die Blazer einen gerafften Faltenrücken mit einem eingenähten Gürtelteil. Angeboten wurden auch kurze Jacken im Fliegerstil. Über diese Kleidung trugen die Herren Mäntel mit Pelzkragen und auf jeden Fall auch einen Hut. Hüte waren in diesem Jahrzehnt sehr modern und gehörten zum kompletten Outfit. Zum Versteifen der Kragenecken wurden in den 40er Jahren die ersten Krageneckenversteifer angeboten und es gab Ärmelhalter. Die Ärmelhalter wurden benutzt, wenn die Ärmel der Oberhemden zu lang waren. Neu in der Herrenmode waren Ende der 40er Jahre die Krawattenklipse, mit denen die Krawatte am Hemd befestigt wurde.
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