Damenmode der 40er Jahre
Zu Beginn der 40er Jahre wurde die konservative Mode der 30er Jahre weiter getragen. Bei dieser Mode wurden die Schultern betont und die Blusen und Kleider wurden hochgeschlossen getragen. Die Kleider- und Rocklänge endete in Knielänge oder umspielte das Knie. Die Stoffindustrie stellte hauptsächlich Stoffe für das Militär her, da der ständig Bedarf anstieg. Dadurch gab es kaum Kleidung und Stoffe zu kaufen und man musste sich auf das Nötigste beschränken. Viele verkauften ihre Kleidung gegen Lebensmittelmarken oder es fand ein Tauschhandel statt. Nach Kriegsende waren die Frauen in Deutschland erst einmal mit dem Aufräumen beschäftigt, bis sie sich wieder dem normalen Leben widmen konnten.

Mit Christian Dior hatte sich die Haute Couture in Paris zurück gemeldet und die neue Mode etablierte sich recht schnell, denn es gab einen neuen Anfang und einen Aufbruch in eine neue Zukunft. Die neue Mode war elegant und sehr feminin mit romantischen Details. Rüschen oder Schalkragen betonten die Blusen und Kleider. Die Röcke waren wadenlang, sie wurden entweder weit und schwingend getragen oder eng als Stiftrock. Nach den Jahren der Entbehrung trugen die Frauen wieder gern Pumps und es gehörte sich, den Kopf mit einem Hut zu bedecken. Auf die welligen Haare setzte die modebewusste Dame einen kleinen Hut mit einem Schleier, der die obere Hälfte des Gesichts bedeckte. Häufig wurden diese Hüte mit einer Schleife oder Blumen verziert.